Stand 05.02.2010
www.fairbiotea.de

Teegenuss und Gesundheit
aus nachhaltig kontrolliertem, biologischen Anbau



Weißer Tee, grüner Tee, gelber Tee,
Oolong-Tee, roter Tee und schwarzer Tee?

Wenn wir sagen, dass grüner Tee aus dem Leben der Chinesen und Japaner nicht wegzudenken ist, so müssen wir hinzufügen, dass dies in China auch für den weißen Tee, den gelben Tee und den Oolong-Tee gilt.

Alle Teesorten kommen letztlich von der gleichen Teepflanze mit der botanischen Bezeichnung Camellia sinensis (auch Thea sinensis genannt). Die Pflanze gehört zur Gruppe der Kameliengewächse.

Die jungen Triebe der frischen Teepflanzen werden mit unterschiedlichsten Methoden und Bearbeitungszeiten durch Erhitzen, Abkühlen, Trocknen, Rollen und Fermentieren (Oxidation) zu diversen Teegruppen verarbeitet.

Ein kühles Klima mit nicht zuviel Sonnenlicht ist Voraussetzung für hochwertige Qualität exzellenter, hell aufgießender Teesorten wie Oolong oder Darjeeling First Flush. So können z. B. nach der Winterpause die besten Teesorten hergestellt werden.

Für solche Tees werden im Frühling nur die weiß behaarten Knospen und/oder die jüngsten zwei Blätter gepflückt (two leaves and a bud).

 

Wir zählen weißen Tee, gelben Tee und grünen Oolong zur Gruppe der nur ganz leicht fermentierten grünen Tees.

Teesorten mit einem hohen Anteil an weißen Tipps sind immer die teuersten, unabhängig davon, zu welchem Tee sie verarbeitet wurden.

Das optimale Zusammenspiel von Höhenlage, Klima, Teepflanze, Sorgfalt beim Pflücken und Verarbeitung ist ausschlaggebend für beste Teequalität und für eine hohe Konzentration positiver Inhaltsstoffe im Tee.

Voraussetzungen für gute und gehaltvolle, hell aufgießende Tees mit einem hohen Anteil an gesundheitlich wirksamen Inhaltstoffen sind, neben dem langsamem Wachstum nach dem Winter, die richtigen Pflanzen, der Nebel und die Luftfeuchtigkeit in den Höhenlagen, im Zusammenspiel mit leichtem Sonnenschein. So können sich Geschmacks- und Wirkstoffe in den Knospen und den jungen Teeblättern langsam aufbauen und konzentrieren.

Wenn die Sonneneinstrahlung im Frühling stärker wird, decken einige qualitätsbewusste Produzenten die Teepflanzen mit speziellen Beschattungsplanen oder mit Bambusmatten ab, welche nur soviel Sonnenlicht wie nötig durchlassen.

Um weiterhin genügend Photosynthese betreiben zu können, produziert die Teepflanze daraufhin mehr Chlorophyll, wodurch sich in den Teeblättern mehr Inhaltsstoffe ablagern.

Wertvolle, hell aufgießende Teesorten, die unter wenig Sonneneinstrahlung langsam gewachsen sind, haben einen besonders frischen, süßlichen, duftigen Geschmack. Hierfür soll das L-Theanin verantwortlich sein, das sich bei langsamem Wachstum und bei wenig Sonneneinstrahlung besonders konzentriert. Diese Aminosäure soll Körper und Geist entspannen und uns resistenter gegen Stress machen.
Im späten Frühling, Sommer und Herbst setzt das stärkere Sonnenlicht L-Theanin in D-Catechine um, welche dem Tee den typischen, leichten Bitter-Geschmack verleihen.

Viele teeproduzierende Länder liegen geographisch in der Nähe des Äquators und kennen deshalb keinen Winter und keine klimabedingten Wachstumspausen. In diesen Ländern wird überwiegend schwarzer Tee (auch roter Tee genannt) hergestellt. Beim Herstellungsprozess von schwarzem Tee gehen einige positive Inhaltstoffe verloren. Dennoch soll auch der schwarze Tee die für die gesundheitliche Wirkung wichtigen Inhaltsstoffe enthalten.

Die Bestandteile von Tee wurden in den letzten Jahren vielfach von Wissenschaftlern auf mehrfache Wirksamkeit hin untersucht und viele dieser Studien veröffentlicht.



Mehr dazu unter:
www.teeverband.de/texte/download/wit1-2001_01.pdf
www.teeverband.de/texte/download/wit-2005-10-2.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Catechine#cite_note-R.C3.B6mpp-0
http://e-collection.ethbib.ethz.ch/eserv/eth:25816/eth-25816-01.pdf
http://e-collection.ethbib.ethz.ch/view/eth:25816
http://www.umg.at/112003/gruener_tee.php
http://www.vitalstoff-lexikon.de/index.php?mode=listarticles&subcatid=520&maincatid=174&

Manche Wissenschaftler nehmen sogar an, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Genuss von hochwertigem Tee und der hohen Lebenserwartung von Asiaten gibt.

 

Das hilft der Umwelt und dem Menschen

Damit auch Verbraucher in Europa exklusive Biotees genießen können, ist bei ihrer Verpackung und Lagerung größte Sorgfalt notwendig. Damit die wertvollen Biotees frisch bleiben und eine Nachoxidation verhindert wird, muss auf einen geschlossenen Verpackungs- und Lagerungskreislauf geachtet werden. Deshalb sollte auch Biotee in einer Vakuum- oder Nitrogenverpackung gehandelt, kühl gelagert und möglichst umgehend – noch frisch – verbraucht werden.

 

Genuss hat seinen Preis

Dem Genuss und der Gesundheit dienliche Naturprodukte, die mit hohem Aufwand hergestellt werden, haben ihren Preis. Es gibt unterschiedliche Qualitäten zu unterschiedlichen Preisen. Um einen wertvollen Tee zu kaufen, müssen europäische Verbraucher deutlich mehr ausgeben, als der Durchschnittsverbraucher in der Regel zu zahlen bereit ist. Für die edelsten Tees aus China und Japan, die kaum in den europäischen Handel gelangen, müssen Preise von 30 bis 100 Euro für 100 Gramm gezahlt werden. Wenn man jedoch bedenkt, dass ein exquisiter Biotee nicht nur einen Hochgenuss darstellt, sondern zudem der Gesundheit überaus dienlich ist, dann erscheint ein Preis von 1 bis 2 Euro pro Liter sehr günstig. Denn aus 100 Gramm Biotee können, je nach Teemenge und Geschmack des Konsumenten, ca. 6 bis 12 Liter aufgegossen werden.

Vergleicht man aber z. B. hochwertigen Biotee mit edlen Weinen, die qualitativ auf gleicher Ebene stehen, so erscheint uns der Preis mehr als gering.

Gering erscheint der Preis erst recht, wenn wir die Menge an gesundem Biotee mit Fruchtsäften, Limonaden oder ähnlichem vergleichen. Es kommt nicht von ungefähr, dass sich in den asiatischen Ländern eine hohe Teekultur ausgebildet hat und in den westlichen Ländern eher der Wein zum Kulturträger wurde. Von der asiatischen Kultur können wir jedenfalls, insbesondere was Ernährung und Gesundheit angeht, viel lernen.

Man kann selbstverständlich auch minderwertigere Teesorten trinken, denn auch in diesen Teesorten sind die der Gesundheit zuträglichen Wirkstoffe prinzipiell enthalten. Dies gilt sowohl für Schwarztee als auch für grüne Tees.




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