Stand 03.02.2014
www.fairbiotea.de

1 Fairbiotea-Entwicklungsprojekt:


Qingshan-Teefarm (leuchtender Berg), China, Provinz Hunan, Yuanling

 

Inhaltsverzeichnis Standort und Lage der Farmen
Das Leben in den Farmen
Landesspezifische Strukturen
Arbeit, Soziales und Einkommen
Nachhaltiger biologischer Anbau
Fairbiotea-Beratung für eine nachhaltige ökosoziale Entwicklung
Nährstoffproduktion und Nährstoffkreislauf
Bonussystem
Tee-Ernte und Teeverarbeitung
Exportgarantien und Exportpreise
Zertifizierungen für den biologischen Landbau und das Qualitätsmanagement


 

Standort und Lage

Die Farm liegt, ideal geschützt für den ökologischen Landbau, auf einer bergigen Halbinsel mit Höhen bis zu 750 Metern inmitten eines Stausees. Dieser dient als natürliches Wasserreservoir und als Zuchtgebiet für Biofische. Weder auf der Insel noch in der näheren Umgebung haben sich Industrieunternehmen angesiedelt, durch deren Tätigkeit Kontaminationsgefahren für die Bioanbauflächen bestehen könnten.

Auf der Qingshan-Teefarm sind derzeit 141 Hektar mit Tee (Camellia Sinensis) bepflanzt. Im Verlauf einer Erntesaison werden, abhängig vom Wetter, ca. 1200 Tonnen frische Teeblätter gepflückt, die dann zu ca. 300 bis 330 Tonnen getrocknetem Tee verarbeitet werden (www.fairbiotea.de/video.html).
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Derzeit wird über die Ausweitung der Tee-Anbaufläche diskutiert. In der Nachbarschaft könnten weitere, schon zertifizierte Flächen auf das Fairbiotea-System umgestellt werden.

Auf der Qingshan-Halbinsel wird ausschließlich ökologische Landwirtschaft betrieben. Neben privaten Gemüsegärten, die der Grundversorgung der lokalen Bauern dienen, wird überwiegend Tee angebaut. Der Stausee sorgt dabei für ein Feuchtklima, welches der Qualität des Tees zu Gute kommt: eine gesunde „grüne Insel“ mit reichhaltiger, natürlicher Vegetation.

Die Farm ist nur mit dem Schiff erreichbar. Lieferungen zu den Inseln müssen ebenfalls mit dem Schiff transportiert werden. Die ca. 300 bis 350 Tonnen Tee, die jährlich auf der Insel hergestellt werden, müssen auf dem Rücken der Bauern für den Weitertransport zum Schiff getragen werden.

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Das Leben in den Farm

Auf der Halbinsel Qingshan existieren ca. 200 Bauernhaushalte, davon 65 direkt in der Qingshan-Teefarm. Von diesen haben 49 Haushalte vom Staat ein unentgeltliches Nutzungsrecht an ihren Tee-Anbauflächen (Erbpacht).

Diese Haushalte haben sich entschieden, ihre gesamten Teeflächen an die Betreiberfirma Yuanling-Jietan Company zu verpachten und das Management und die Bewirtschaftung der Bioflächen dieser Firma zu überlassen. Traditionell leben bis zu drei Generationen unter einem Dach: die Großeltern, ein bis zwei Elternpaare und dazu ein bis zwei Kinder.
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In höherer Lage befinden sich zwei weitere Dörfer (Yubuxi und Chakoutan).

Derzeit leben in der Qingshan-Farm ca. 370 Personen. Etwa 70 Personen arbeiten mit Arbeitsverträgen in den Teefabriken oder im Farmmanagement. Die restlichen 300 Bewohner sind entweder Personen, die als Saisonarbeiter gegen Tageslohn arbeiten oder die aufgrund ihres hohen Alters und/oder durch Krankheit arbeitsunfähig sind oder es sind Kinder die nicht arbeiten oder Personen, die anderen Tätigkeiten außerhalb der Teefarm nachgehen. Zusätzlich werden in der Saison und bei Bedarf Tagelöhner und Wanderarbeiter von außerhalb in der Qingshan- Farm beschäftigt.

Die chinesische Landbevölkerung hat kein leichtes Leben. Deshalb haben in den letzten Jahren nahezu alle jungen Männer und Frauen im arbeitsfähigen Alter ihre Familien verlassen, um eine besser bezahlte Arbeit zu finden, oft fern der Heimat, in den großen Städten im Osten des Landes.

Diese Wanderarbeitertätigkeiten sind heute oft die Haupteinnahmequelle der chinesischen Landfamilien. Die Kinder leben meist bei den Großeltern in den Farmen, während die Eltern nur einmal im Jahr für zwei Wochen zum Frühlingsfest zurückkehren. Zuhause leben praktisch nur noch alte Menschen und Kinder. Die Alten pflanzen Gemüse, züchten Hühner, Schweine, Ziegen, Rinder und fischen im Fluss – ausschließlich zur Selbstversorgung. Auf diese Weise kann jedoch kein finanzielles Einkommen erzielt werden.

Die alten Bauern der Qingshan-Farm werden nach Bedarf beschäftigt. So pflücken diese Bauern z.B. während der Erntesaison als „Saisonarbeiter“ den Tee und verkaufen die frischen Blätter an die Teefabrik der Yuanling-Jietan Company. Die alten Bauern werden auch für alle anderen landwirtschaftlichen Tätigkeiten als Tagelöhner beschäftigt. Die Haushalte erzielen durch die Pachteinnahmen und die saisonalen Beschäftigung ein niedriges, aber festes Einkommen. Für Saisonarbeiter gilt in China ein gesetzlicher Mindestlohn, der üblicherweise höher ist als das übliche Einkommen der selbständigen Teebauern. In der Pflücksaison von März bis Juni und von September bis November werden möglichst alle Bauern als Saisonarbeiter bei der Tee-Ernte eingesetzt.

Manchmal finden die Bauern sogar eine feste Anstellung im Umfeld, innerhalb der Teefarm oder in den Teefabriken. In solchen festen Anstellungen mit Arbeitsverträgen sind die Verdienstmöglichkeiten nochmals deutlich höher.

Auf der Qingshan-Teefarm gibt es in der Nähe Grundschulen (1.-7. Klasse) und zwei Mittelschulen (7.- 9. Klasse). Die Schulen sind für die Kinder nicht täglich erreichbar. So sind die Schulkinder unter der Woche im Internat untergebracht. Alle Kinder besuchen die Schule mindestens neun Jahre lang - und zwar kostenlos. Wenn die Schule weiter entfernt liegt, müssen die Eltern in China für Unterkunft und Verpflegung im Internat aufkommen. Der Besuch von Kindergärten und weiterführenden Schulen muss in China von den Eltern bezahlt werden.

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Landesspezifische Strukturen

Privater Grundbesitz ist in China bisher nicht möglich. Der Grund und Boden gehört vollständig dem Staat. Dieser stellt traditionell vielen Bauernhaushalten kleine Flächen Land kostenlos als Nutzfläche zur Verfügung. Die Nutzung ist den selbständigen Bauern ein Leben lang garantiert und wird innerhalb der Familie weitervererbt. Niemand außer diesen Bauern hat das Recht, über dieses Land zu verfügen. Es sei denn, die Bauern verpachten das Land an andere Bauern oder an landwirtschaftliche Produzenten (sog. Company-Farmen).
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Es ist unklar, warum z.B. ein Teil der Haushalte innerhalb der Qingshan-Farm Erbpachtland besitzt und die restlichen Haushalte nicht. Ebenso ist ungeklärt, warum und nach welchen Kriterien die unterschiedlich großen Flächen an die Vorfahren vergeben wurden.

In den sogenannten Company-Farmen, in denen meist teilstaatliche Betreiberfirmen, so wie die Firma Yuanling-Jietan das Land von den selbständigen Bauern gepachtet haben, geht das Nutzungsrecht von den Bauern auf die Produktionsfirmen über. So kann die ökologische Herstellung besser organisiert und kontrolliert werden. Dies ist wichtig für die Ausbildung und die Koordination des Qualitätsmanagements im ökologischen Landbau. Außerdem entstehen so mehr sowohl qualifizierte als auch unqualifizierte Arbeitsplätze mit höheren Einkommen als sie selbstständige Bauern normalerweise erzielen können. In den Teeverarbeitungsfabriken der Betreiberfirma arbeiten neben Saisonkräften auch dauerhaft angestellte Fabrikarbeiter in der Produktion. Hinzu kommen Verwaltungsangestellte und Manager für die jeweiligen Unternehmensbereiche.

Wegen der Abwanderung der jungen Menschen aus der Landwirtschaft wird es immer schwieriger, selbst außerhalb in den umliegenden Dörfern, genügend Erntehelfer zu finden. Auch eine ausreichende Anzahl Wanderarbeiter steht kaum noch zur Verfügung. Der Arbeitskräftemangel in der Teelandwirtschaft belastet zunehmend die Qualität des arbeitsintensiven ökologischen Teeanbaus. Trotz stetig steigender Löhne lassen sich nicht genügend Arbeitskräfte finden. Die Städte mit ihrem modernen Leben sind für junge Leute attraktiver. Junge Chinesen wollen nicht mehr auf dem Land leben.

Soziale Entwicklung von außen ist in China eine diplomatische Entwicklung, die einen langen Atem benötigt, da der chinesische Staat sich verständlicherweise die Kontrolle über die soziale Entwicklung vorbehält.

Ausländischen Organisationen werden soziale Erhebungen grundsätzlich nicht gestattet. Deshalb sind soziale Zertifizierungen wie beispielsweise „Fair-Trade“ in China noch nicht möglich oder sie werden illegal und unkontrolliert durchgeführt. Ungeachtet dessen lassen die international bekannten sozialen Zertifizierungen durchaus Raum für viel Kritik an ihrer praktischen Wirksamkeit.

Für die ökosoziale Entwicklung in den Farmen wäre die Gründung eines Bauernvereins, der die Interessen der Bauern vertritt, sinnvoll. Eine solche Interessenvertretung müsste von den Bauern in jeder Teefarm frei wählbar sein.

Mit einer solchen Interessenvertretung könnte eine Basis für eine bessere und organisierte Kommunikation in Bezug auf soziale und strukturelle Probleme und Entwicklung geschaffen werden. Armut könnte besser bekämpft werden und anstehende Themen direkt mit den Interessenvertretern der Bauern besprochen werden. Dieser von den Bauern gegründete Zusammenschluss könnte dann auch direkte finanzielle Zuwendungen (z.B. durch Hilfsorganisationen) an die Bauern vereinfachen, absichern, verwalten und auszahlen. Leider ist die Gründung von Vereinen in China nicht erlaubt. Sie wären auch ein wirksames Mittel zur Eindämmung der Korruption.

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Arbeit, Soziales und Einkommen

Der chinesische Staat schreibt für fest angestellte Arbeiter in der Teefabrik Mindestlöhne und Arbeitszeiten vor, die von Provinz zu Provinz unterschiedlich sein können. Für qualifizierte und dauerhaft in den Teefabriken angestellte wird oft mehr als der Mindestlohn bezahlt, weil nur so qualifizierte Arbeitskräfte zu finden sind. Monatlich werden ca. 950-1500 Renminbi (120 bis 190 Euro) bezahlt.
Geleistete Überstunden werden mit Freizeit vergütet, wenn die Saison vorüber ist.

Dauerbeschäftigte erhalten jeweils, wie in der modernen Wirtschaft Chinas üblich, Arbeitsverträge mit einer Laufzeit von drei Monaten bis zu einem Jahr. Der Arbeitgeber muss seine Arbeitnehmer kranken- und unfallversichern. Arbeitgeber und Arbeitnehmer teilen sich die Beiträge.

Saison- und Teilzeitarbeiter (Wanderarbeiter) ohne Arbeitsverträge haben ebenfalls ein Recht auf Mindestlohn. Sie erhielten 2013 zwischen 70 und 90 Renminbi (ca. 8 bis 11 Euro) am Tag.

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Wegen fehlender qualifizierter Arbeitskräfte in den Teefarmen und -fabriken steigen die Löhne für qualifizierte Arbeitskräfte von Jahr zu Jahr. Auch die gesetzlichen Mindestlöhne werden Jahr für Jahr angehoben.

Alle Bauern können sich für ca. 2 Euro jährlich (2008) bei einer staatlichen Krankenversicherung versichern, die eine gewisse Absicherung darstellt, allerdings nicht alle notwendigen medizinischen Behandlungen einschließt.

Selbständige Bauern, die ihr Land in eigener Regie bewirtschaften, haben kein Recht auf Mindestlohn und sind kaum sozial abgesichert.

In der Regel verzichten die selbständigen chinesischen Teebauern auf eine Krankenversicherung, weil ihnen bei ihrem geringen Einkommen aus der Teeproduktion von monatlich durchschnittlich ca. 50 Euro 2 Euro im Jahr schon zu viel erscheinen. Schon seit längerer Zeit entwickelt die Regierung ein Solidaritätsmodell für eine staatliche Renten- und Krankenversicherung, in die alle Bürger einzahlen sollen. Dieses Modell ist bei den Bauern wegen der Kosten allerdings sehr unbeliebt. Arbeitsrechte, die die selbständigen Bauern vor Ausbeutung durch Produzenten und Teeaufkäufer schützen, sind praktisch nicht vorhanden. Die chinesische Landbevölkerung leidet trotz vorhandener Arbeit unter Armut.

Für Sesshafte, Kinderlose, Arme, Alte und Kranke in den Teefarmen sind zwei verschiedene Zuwendungsarten der Sozialhilfe bekannt:

Wu Bao Hu: Für bedürftige, kinderlose, gebrechliche und / oder kranke Haushaltsmitglieder, die nicht mehr arbeiten können, erhalten die Haushalte staatliche Hilfe. Der Staat garantiert für Lebensmittel, Kleidung, medizinische Versorgung, Unterkunft und Beerdigung. Je nach Anspruch erhalten die Haushalte hierfür maximal ca. 180 Euro pro Jahr.

Di Bao Hu: Ortsansässige, deren Einkommen unter den Kosten der Grundversorgung liegen, haben Anspruch auf soziale Zuwendungen. Je nach Anspruchsberechtigung werden hier jährlich zwischen ca. 20 Euro und 150 Euro pro Haushalt ausgezahlt.

Darüber hinaus sind die Familien für die Versorgung ihrer bedürftigen Familienmitglieder verantwortlich.

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Nachhaltiger biologischer Anbau

Beim ökologischen Anbau geht es um die Einhaltung eines vorgeschriebenen Herstellungsprozesses bei dem Umwelt und Natur geschützt werden und Tiere artgerecht gehalten werden. Die EU-Kommission hat entsprechende Verordnungen für Mindeststandards im ökologischen Landbau erlassen und ein Kontrollsystem geschaffen, das von privaten Biokontrollstellen weltweit umgesetzt wird.

Bei der Nachhaltigkeit im ökologischen Anbau spielt die Entwicklung von natürlichen Nährstoffkreisläufen (Kreislaufwirtschaft) eine zentrale Rolle. Nachhaltigkeit muss ebenfalls für die soziale Entwicklung und für faire Arbeitsbedingungen gelten. Die EU-Verordnung hat nicht auf alle Fragen des ökologischen Anbaus eine zufriedenstellende Antwort, deckt aber Mindeststandards im ökologischen Prozess ab. Das europäische Biokontrollsystem ist derzeit nicht ausreichend, um eine risikoorientierte Kontrolle in Drittländern sicherzustellen. Auf Nachhaltigkeit wird bei diesen Kontrollen nicht geachtet. Die EU-Kommission hat Nachhaltigkeit nicht als Teil der EU-Bioverordnung geregelt.

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Im nachhaltigen ökologischen Prozess sind jegliche Anwendungen von chemischen Pflanzenschutzmitteln, Düngern oder Unkrautvernichtungsmitteln verboten. Aus dieser Vorschrift ergibt sich für die Bauern in ökologischen Farmen eine erhebliche Mehrarbeit, z.B. bei der manuellen Beseitigung von Unkraut. Pflanzenschädlinge müssen im ökologischen Landbau auf natürliche Weise bekämpft werden. Dafür fehlt oftmals das nötige Know-how und zudem sind die natürlichen Maßnahmen oft nicht wirkungsvoll genug. Das führt dann zu Ernteausfällen und zu finanziellen Einbußen für die Bauern. Die Anwendung und Herstellung natürlicher Düngemittel und Pflanzenschutzmittel muss von Farmmanagern und Bauern erlernt werden, so z.B. die Kompostherstellung. Für eine größtmögliche Effizienz in der Kompostanwendung ist oft jahrelange Forschung und Mehrarbeit notwendig, bis ein vernünftiger Nährstoffkreislauf aufgebaut ist. Wenn die benötigte Biomasse nicht in ausreichender Menge vorhanden ist und zugekauft werden muss, entstehen erhebliche Ertragsverluste für Bauern und Produzenten.

Die gesamte landwirtschaftliche ökologische Arbeit benötigt Infrastrukturen, wie z.B. angemessene Transportwege, Flächen und Ställe für die Tierhaltung etc. Das alles erfordert höhere Investitionen für Mehrarbeit und Material bei Biobauern und Produzenten (Company-Farmen) als in der konventionellen Landwirtschaft. Die Arbeit muss fachgerecht geschult und ausgeführt werden, intern kontrolliert, dokumentiert und finanziert werden. Das ist die gemeinsame Aufgabe des Farmmanagements, der Bauern und der Fabrikarbeiter.

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Fairbiotea-Beratung für eine nachhaltige ökosoziale Entwicklung

In den Jahren vor 2008 kam es aufgrund von Parallelproduktion, trotz regelmäßiger Inspektionen der europäischen Biokontrollstellen, immer wieder zu Problemen durch Kreuzkontamination durch Pestizide. Die Parallelproduktion, bei der die Bauern ihre privaten Gemüsegärten konventionell bewirtschaften, während sie nebenan den Biotee anbauen, ist nach EU-Ökoverordnung nicht grundsätzlich verboten, obwohl dies die Hauptursache für die Kontamination mit chemischen Pflanzenschutzmitteln in Biotee ist. Deshalb wurde im Frühling 2008 das Fairbiotea-Konzept für nachhaltigen ökosozialen Anbau ins Leben gerufen. Inzwischen wurde ein externes und internes Beratungssystem für eine nachhaltige ökosoziale Entwicklung aufgebaut und die Fairbiotea-Standards entwickelt. Beides wird ständig angepasst und weiterentwickelt (www.fairbiotea.de/zusaetzliche-standards.html).

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Das Farmmanagement selbst wird durch professionell ausgebildete Mitarbeiter im Rahmen des Fairbiotea-Systems beraten, welche wiederum von einem europäischen Fairbiotea-Importeur bezahlt werden. Das Farmmanagement gibt das Knowhow intern an den Landwirtschaftsbereich, die Farmmanager, das Qualitätsmanagement und an den Produktionsbereich, die Teefabrik, weiter.

Seit dem Frühjahr 2008 werden sowohl auf der Teefarm als auch in der Teefabrik nur noch Bioprodukte hergestellt. Die Parallelproduktion, bei der konventionelle Produkte gleichzeitig mit Bioprodukten angebaut werden, wurde aufgegeben. Die Entwicklung der Fairbiotea-Standards wird kontinuierlich beraten und kontrolliert. Leider gibt es partiell immer noch durch Kreuzkontamination und unzureichende interne Kontrollen verursachte Probleme. Nicht alle Bauern auf 141 Hektar Land können permanent kontrolliert werden und nicht alle Bauern verstehen den ökologischen Anbau und folgen den Anweisungen des Managements. Einzelne Bauern benutzen von Zeit zu Zeit in ihren privaten Gemüsegärten verbotene Substanzen, die anschließend möglicherweise durch Kontamination auch in wenigen Teesorten messbar sind. Derartige Kontaminationen lassen sich kaum in der ökologischen Landwirtschaft vermeiden. Deshalb ist die Beratung, Forschung und die Weiterentwicklung nachhaltiger ökologischer Landwirtschaft auch zukünftig unverzichtbar.

Mit einem Berater des niederländischen Unternehmens Soil & More (www.soilandmore.nl) wurde ein professioneller Bodenkundler engagiert, der das Training für die richtige Kompostherstellung übernommen und die Nährstoffzufuhr beraten hat. Die weiterführende permanente Beratung wird von Fairbiotea-Mitarbeitern vor Ort durchgeführt. Auch diese Kosten werden vom Fairbiotea-Importeur übernommen (www.fairbiotea.de/vorwort-hintergruende.html).

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Nährstoffproduktion und Nährstoffkreislauf

Um einen internen Nährstoffkreislauf mit Kompostherstellung aufzubauen, bedarf es langfristiger praktischer Schulung und Forschung innerhalb der Farm. Üblicherweise müssen Hühner, Enten, Schweine, Ziegen, Schafe, Rinder usw. angeschafft werden. Denn Mist und Dung sind Grundlage für hochwertigen Kompost. Die sehr teure Herstellung von stickstoffreichem Kompost in ausreichenden Mengen ist nur durch einen längerfristigen Entwicklungsprozess zu erreichen. Die Kosten hierfür können nur über viele Jahre verteilt finanziert werden.

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Die Haltung der Tiere organisieren die Bauernhaushalte. Sie ist eine Chance für eine zusätzliche Einnahmequelle für die Bauern. Die traditionell denkenden Bauern sind allerdings Neuem gegenüber skeptisch und wenig aufgeschlossen. Die Bauern müssen also erst für den ökologischen Prozess und die damit verbundenen Maßnahmen gewonnen werden. Bei schlechter Bezahlung, Armut und fehlenden Arbeitskräften ist das oft schwierig und nur langfristig zu entwickeln. Die Herstellung von ca. 700 bis 1200 Tonnen benötigtem Kompost für 141 Hektar Teeanbaufläche macht viel Arbeit. Es müssen Kompostlagerstellen eingerichtet, Maschinen gekauft, Weiden eingezäunt, Ställe für Tiere errichtet und Wege und Straßen gebaut werden. Die Tiere brauchen Futter, und dafür muss wiederum tonnenweise Gras geschnitten und eingefahren oder entsprechend zugekauft werden. Große Mengen Biomasse müssen für die Kompostproduktion gesammelt oder zugekauft werden. Kompostmanager müssen ausgebildet, Kompostforschung entwickelt und die unterschiedlichsten Kompostanwendungen erforscht werden. Da es im Tee-Anbau keine Forschung zum Thema Kompost gibt auf die zurückgegriffen werden kann, müssen die beste Kompostherstellung und -Anwendung praktisch erarbeitet werden. Viele Fragen sind zu klären, bevor eine Kompostanwendung im großen Stil umgesetzt werden kann. Kosten und Nutzen verschiedener Herstellungs- und Anwendungsarten müssen erforscht werden, um mit möglichst geringen Kosten einen möglichst hohen Ertrag erzielen zu können. Es gilt, die richtige Balance für eine wirtschaftliche ökologische Landwirtschaft zu finden.

Letzten Endes sollen alle Kulturflächen mit hochwertigem Kompost gedüngt werden. Die natürliche und notwendige Nährstoffzufuhr (Düngung) durch Kompost wird den Bauern mehr bezahlte Arbeit bringen und dem Produzenten einen höheren Mengenertrag. Wenn es gelingt, dass der Nutzen größer ist als die entstehenden Kosten, dann wird das angestrebte Ziel einer ökologischen Landwirtschaft mit natürlichem Nährstoffkreislauf erreichbar sein. Denn damit können Bauern und Produzenten von der Kreislaufwirtschaft im nachhaltigen ökologischen Landbau überzeugt werden. Leider stehen aber den Teefarmen immer weniger Bauern und Arbeiter zur Verfügung, die diese nachhaltige Mehrarbeit verrichten können. Die Abwanderung der jungen Bauern in die großen Städte, stellt auch den nachhaltigen ökologischen Anbau vor immer wieder neue Probleme.

Das Kompostprojekt im Rahmen des Fairbiotea-Entwicklungsprogramms wird von weiteren Maßnahmen zur Verbesserung der Ökologie und der Bodenbeschaffenheit und zur Herstellung von natürlichen Pflanzenschutzmitteln begleitet, spezielle Pflanzen und Kräuter sollen auf der Farm angebaut und Schattenbäume gepflanzt werden. Durch die partielle Beschattung der Teeflächen mit Schattenbäumen kann eine höhere Feuchtigkeit der Böden erreicht werden. Dies fördert höhere Erträge, gesunde Pflanzen und bessere Düngung.

Ob die Entwicklungsziele erreicht werden können, ist ungewiss, denn die künftige erhebliche Mehrarbeit, lässt sich heute noch nicht genau bemessen. Zusätzliche Arbeitskräfte von außen werden erforderlich sein. Diese zusätzlichen Arbeitskräfte, sofern sie verfügbar sind, verursachen jedoch zusätzliche Kosten.

Die Entwicklung einer für den nachhaltigen ökologischen Anbau notwendigen Nährstoffzufuhr wird von den Produktpreisen abhängig sein, die künftig in den westlichen Ländern realisiert werden können. Nachhaltigkeit kann nur durch höhere Einnahmen finanziert werden.

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Bonussystem

Um die Teebauern für die notwendige Mehrarbeit in der ökologischen Landwirtschaft zu motivieren, hat der unterstützende Fairbiotea-Importeur 2008 ein Bonussystem entwickelt. Diese Prämie wurde einmal jährlich vom Importeur zu 50 Prozent direkt an die Haushalte ausgezahlt. Weitere 50 Prozent der Prämie sollten zur Unterstützung des nachhaltigen ökologischen Anbaus und für Modernisierungsmaßnahmen verwendet werden.
Leider musste Fairbiotea feststellen, dass es nur unter sehr schwierigen und zeitaufwendigen Bedingungen möglich war, die Zuschüsse zweckgebunden einzusetzen. Eine effektive Kontrolle der korrekten Verwendung der Gelder war innerhalb der chinesischen Strukturen kaum möglich. Insbesondere Zahlungen an die Bauern erreichten ihre Empfänger nur zum Teil oder gar nicht. Betrug und Korruption ist in China ein normaler wirtschaftlicher Vorgang, und wird als normal und nicht als negativ empfunden.

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Fairbiotea hat aus den Erfahrungen der letzten Jahre gelernt und das Bonussystem zwei Mal entsprechend angepasst. Seit 2013 werden die Prämien nur noch ausgezahlt, wenn der Produzent einen Jahres-Aktionsplan erstellt, welcher von Fairbiotea genehmigt wurde und alle geplanten Maßnahmen nachweislich bis zum Jahresende selbst vorfinanziert umsetzt. Erst nach Erfüllung des Planes zahlt Fairbiotea bzw. der Fairbiotea-Importeur den vollen Bonusbetrag aus.

Voraussetzung für die Zahlung ist außerdem, dass innerhalb des zurückliegenden Jahres keine Rückstände chemischer Pflanzenschutzmittel im Tee gemessen wurden, die auf bewusste Anwendung zurückzuführen sind und alle sonstigen Fairbiotea-Vereinbarungen eingehalten wurden.

Mit dem Bonussystem können alle kontrollierbaren, sozialen Maßnahmen für die in der Farm lebenden Bauern umgesetzt werden. Ebenso können mit ihm das Kompostforschungsprojekt, die nachhaltige Entwicklung und andere Modernisierungsmaßnahmen bezuschusst werden.

Auch in Zukunft wird das Konzept für das Fairbiotea-Bonussystem immer weiter entwickelt, erforscht und für die Praxis verbessert werden.

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Tee-Ernte und Teeverarbeitung

Die Tee-Ernte findet in der Pflücksaison von März bis Juni und von September bis November statt. Maßgebend für die Bezahlung dieser Arbeit ist die Menge der geernteten Teeblätter und die Qualität des Blattgutes. Im Frühjahr werden Teeblätter für bessere Teesorten gepflückt, die auf dem chinesischen Markt hohe Preise erzielen. Deshalb erhalten die Pflücker einen höheren Lohn für diese von ihnen angelieferten Teeblätter. Für diese Frühjahrstees („First Flush“) wird nur die Blattknospe gepflückt oder die Knospe und das jüngste Blatt oder die Knospe und die zwei jüngsten Blätter („Two leaves and a bud“) oder die Knospe und die drei bis vier jüngsten Blätter. Je mehr ältere Blätter neben der Knospe gepflückt werden, desto schlechter sind Qualität und Preis. Die späteren Ernten im Sommer und Herbst werden teilweise maschinell gepflückt. Solche Tees sind nur für den Export bestimmt. Die hochwertigen Frühjahrstees werden kaum in die EU importiert. Es gibt in Europa nur wenig Interesse an den hochwertigen und entsprechend teuren Tees (www.fairbiotea.de/fairbiotea/tee-farmen/china/provinz-hunan/qingshan-farm/ teesorten-qingshan.html).

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In der Qingshan-Vorverarbeitungsteefabrik wird zunächst das Rohmaterial (fertig getrockneter Tee) hergestellt. Dabei werden die Teeblätter durch unterschiedliche Verfahren sortiert und unterschiedlich geformt. Danach wird der Rohstofftee in die Endverarbeitungsfabrik transportiert, in der der Tee gereinigt, graduiert, sortiert, geschnitten, qualifiziert und verpackt wird. Im Frühling erzielen die Top-Teesorten im chinesischen Markt Preise von bis zu 300 Euro je Kilo Farmverkaufspreis. Dies gilt für die besten Grünen und Weißen Tees des Jahres, die meist nur in sehr kleinen Mengen gepflückt und fast ausschließlich in China konsumiert werden. Es ist nicht unüblich, dass 10 Prozent der Erntemenge im chinesischen Markt 90 Prozent der Farmeinnahmen bringen und umgekehrt 90 Prozent der Erntemenge für den Export nur 10 Prozent der Farmeinnahmen.

Exportiert werden überwiegend die preiswertesten Teesorten. Für grünen Fannings-Tee, der in Aufgussbeuteln verarbeitet wird und der etwa 15 bis-20 Prozent der Produktion ausmacht, können momentan nur Exportpreise erzielt werden, welche die Produktionskosten nicht decken. Der Markt macht die Preise ohne Rücksicht auf Produktionskosten oder Fairness.

Grundsätzlich werden unterschiedlichste Sorten in verschiedenen Teequalitäten und mit unterschiedlicher Blattformung hergestellt: verschiedene Sorten Grüntee, Jasmintees, Weiße Tees, Oolong-Tees, bei ausreichender Nachfrage auch Schwarztees und Pu‘Erh-Tees.

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Exportgarantien und Exportpreise

Seit 2008 garantiert der Fairbiotea-Importeur der Qingshan-Teefarm als Ausgleich für eine nachhaltige Fairbiotea Entwicklung nahezu die komplette Abnahme der Teeproduktion zu Preisen, die über den üblichen chinesischen Exportpreisen für Biotees liegen. Bereits weit vor der Ernte werden dafür gemeinsame Produktionspläne und Preise für alle Teesorten festgelegt. Dies nimmt den Kostendruck und macht bereits im Vorfeld eine Investitions,- Produktions- und Exportplanung möglich. So kann nachhaltiger Biolandbau kalkulierbar und ohne Ängste umgesetzt und kontrolliert in die nachhaltige Entwicklung des ökologischen Anbaues investiert werden.

Zwischen 2008 und 2013 wurden im Rahmen des Fairbiotea-Projektes ca. 2000 Tonnen Tee aus der Qingshan-Farm nach Europa importiert. Leider sind die höheren Preise, die die Qingshan-Farm mit Fairbiotea erzielt noch nicht ausreichend, um die Farm schneller nachhaltig zu entwickeln.

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Teepreis-Entwicklung

Die angestrebte und notwendige ökosozialen Entwicklung bringt steigende Einkommen der Bauern und höhere Produktionskosten mit sich, die einkalkuliert werden müssen. Nur mit höheren Exportpreisen kann diese Entwicklung weiter vorangebracht werden. Bislang ist ein Fairbiotea-Importeur in Vorleistung gegangen, um dieses System zu ermöglichen. Aber die Mittel sind begrenzt und abhängig von Produktpreisen, die der Importeur in Europa erzielen kann. Nur wenn der europäische Handel und die Verbraucher das System durch die Bereitschaft, deutlich höhere Preise zu zahlen, unterstützen, wird die Weiterentwicklung sichergestellt. Andernfalls ist sie gefährdet oder wird zumindest in ihrer Dynamik stark gebremst. Eine nachhaltige Entwicklung ist nicht ohne steigende Investitionen zu erreichen.

Die Exportpreise müssen den Produktionskosten und einer fairen Entlohnung der Bauern für die Mehrarbeit im nachhaltigen ökologischen Anbau angepasst werden, damit genügend Geld zum Erreichen der nachhaltigen Ziele bereitsteht. Leider bekommen die Bauern für geleistete Mehrarbeit in der nachhaltigen ökologischen Herstellung bisher kaum eine höhere Entlohnung.

Das Verständnis und Bewusstsein der Verbraucher und des Handels in Europa für die nachhaltigen ökosozialen Kosten in Teefarmen und die damit verbundene Kalkulation der Produktpreise ist leider gering. Vermutlich wird es noch lange dauern, bis man in Europa bzw. in der westlichen Welt bewusst, einsichtig und bereit sein wird, die Preise an Produzenten zu bezahlen, die notwendig sind, um die europäischen Verbrauchererwartungen bezüglich Qualitätsmanagement, Ökologie und soziale Entwicklung zu erfüllen. Wenn Produzenten ihre Preise nicht nach erbrachten Herstellungskosten und fairen Löhnen kalkulieren können und der Markt weiterhin nicht bereit ist faire Preise zu bezahlen, bzw. höherwertige Produkte zu kaufen, dann fördern Verbraucher und der Handel in Europa weiterhin Armut und qualitative ökologische Fehlentwicklungen. Der europäische Markt zwingt die Produzenten zu einem Verhalten, das weder der Markt noch die Verbraucher wünschen. Die Produzenten holen sich am Ende die fehlenden Einnahmen bei den Bauern, indem sie sie schlecht oder gar nicht bezahlen. Sie sparen Kosten in der Produktion, in dem sie Mittel einsetzen, die wir in Europa nicht wünschen und sie halten sich nicht an die Umsetzung der Verträge oder der Gesetze. Am Ende erhalten die europäischen Verbraucher nicht das was sie wünschen, sondern das was sie bereit sind zu bezahlen.

Die Exportpreise haben sich seit Beginn des Fairbiotea-Projektes in etwa verdoppelt. Aber auch die Verdopplung der Preise ist nicht ausreichend, um eine nachhaltige ökosoziale Produktion zu finanzieren. Die Preiserhöhungen konnten kaum die Steigerung der Lebenshaltungskosten in China decken. Für die Finanzierung nachhaltiger ökosozialer Strukturen gab es durch Preissteigerungen keinerlei zusätzliche Mittel. Die Bauern sind trotz steigender Einkommen ärmer geworden, denn sie können sich immer weniger leisten für ihr Einkommen.

Die Exportpreise haben sich seit Beginn des Fairbiotea-Projektes in etwa verdoppelt. Aber auch die Verdopplung der Preise ist nicht ausreichend, um eine nachhaltige ökosoziale Produktion zu finanzieren. Die Preiserhöhungen konnten kaum die Steigerung der Lebenshaltungskosten in China decken. Für die Finanzierung nachhaltiger ökosozialer Strukturen gab es durch Preissteigerungen keinerlei zusätzliche Mittel. Die Bauern sind trotz steigender Einkommen ärmer geworden, denn sie können sich immer weniger leisten für ihr Einkommen.

Die in Europa vom Gesetzgeber entwickelten Kontrollsysteme für den ökologischen Landbau sind nicht effektiv genug, um Betrug im ökologischen Landbau aufzudekken. Sie kümmern sich auch nicht um die Armut der chinesischen Bauern, obwohl diese häufig Ursache für Verstöße gegen den ökologischen Prozess ist. Aus Protest gegen die schlechte Bezahlung verweigern die Bauern die Kooperationsbereitschaft im ökologischen Landbau. Manche Produzenten verstoßen bewusst gegen den vorgeschriebenen ökologischen Prozess und bieten solche Produkte trotzdem als Bioprodukte an. Finden diese Betrugs-Produkte Abnehmer, geht dies zu Lasten der zuverlässigen Produzenten. Aus dieser Mischung von Betrug, Preiskampf, Interessenkonflikten und mangelnder Kontrolle entstehen wiederum größere ökosoziale Betrugssysteme, welche die für die nachhaltige Entwicklung nötigen Preissteigerungen verhindern.

Dieser Entwicklung versucht Fairbiotea entgegenzutreten. Aber auch Fairbiotea kann nur dann erfolgreich sein, wenn es in Europa das Bewusstsein, die Einsicht und die Bereitschaft gibt, höhere Preise für nachhaltig ökosozial hergestellten Biotee zu bezahlen. Ein deutlich besseres, risikoorientiertes europäisches Biokontrollsystem ist unbedingt erforderlich.

Mehr lesen unter: Newsletter_DEU_10_2012.pdf

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Zertifizierungen für den biologischen Landbau
und Qualitäts-Managementsysteme

Kontrollstelle IMO-Schweiz:
EU-Bio Zertifizierung seit 2005

Kontrollstelle IMO-China:
Fairbiotea Entwicklungsprojekt, nachhaltige Standards (seit 2008)

Kontrollstelle IMO-China:
Concert-Inspektion der Containerladungen vor dem Export

Qualitäts-Managementsysteme nach ISO 9001:
2008 und HACCP in den Teefabriken

IFS-Qualitätsmanagement des Importeurs in Deutschland

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